Entwicklung von Schweizer KMU
13 Jahre Unternehmer, CFO und COO (Lebensmittelproduktion, Onlinehandel, Immobilien) und 1 Jahr in der Treuhandbranche. Heute löse ich Probleme im Bereich Finanzen, IT und Organisation – und beteilige mich in ausgewählten Fällen an Unternehmen.
In fast jedem KMU sind wichtige Themen blockiert
Die Buchhaltung, die geordnet werden müsste. Kosten, die niemand hinterfragt. Ein Softwareprojekt, das nicht vorankommt. Jeder weiss es – aber im Tagesgeschäft fehlt die Zeit, der Abstand oder jemand, der es wirklich in die Hand nimmt.
1-Tag-Projekte | Projektmandate
6 Fallbeispiele
Fördergelder gesichert, Fehlakquise verhindert, Sparpotenzial bei IT und HR identifiziert, Google-Ads-Kosten reduziert, Betrugsprüfung ausgelagert, Immobilie verkauft – alles ohne Aufwand für Inhaber und GL.
Ungelöste Probleme kosten mehr als Geld
Sie laufen im Kopf weiter – abends, am Wochenende, in den Ferien. Sie kosten Zeit und Energie, schaffen Spannungen – und machen den schönsten Job zu einer Qual.
Hinter den Kulissen sieht es anders aus
Von aussen wirken die meisten Unternehmen geordnet. Tatsächlich ist das selten der Fall – weder beim Kleinbetrieb noch bei den grössten Schweizer Unternehmen.Das überrascht, tröstet und lässt die Frage aufkommen: Wieso nimmt Unordnung so schnell Überhand?
Ich bin kein Berater
Und kein Verkäufer oder Treuhänder.Einmalige Projekte, keine Abhängigkeiten.

Ohne Rechnung
Austausch bei einem Kaffee in Olten oder Praxisinput für KMU-Verbände.
Eine konkrete Baustelle kommt nicht voran.Ich nehme das Thema für einen konzentrierten Arbeitstag in die Hand. Am Ende ist etwas erledigt, entschieden, vereinfacht oder so vorbereitet, dass es weitergehen kann und der Knoten gelöst ist.Oft ist es eines dieser Probleme, das seit Monaten stört – eines dieser Themen, bei denen man immer wieder denkt: "Das müssten wir endlich lösen."
Beispiele typischer Probleme
– Buchhaltung: Pendenzenberg, unklare Zahlen und ein ungutes Gefühl vor jedem Abschluss – oder horrende Ausgaben für einen externen Buchhalter.– Liquiditätsplanung: Keine verlässliche Übersicht dazu, wie viel Geld in den nächsten Monaten verfügbar ist oder keinen Sofortmassnahmen-Plan.– Finanzsoftware-Wechsel: Eine alte oder ineffiziente Finanzsoftware muss abgelöst oder ein Prozess erstmals digitalisiert werden. Es fehlt jemand, der den Markt kennt und das Know-How hat, um das Projekt zu strukturieren.– Software-Lizenzen: Unklarheit, ob das im Unternehmen eingesetzte Softwarepaket sinnvoll und der Preis gerechtfertigt ist oder bessere Alternativen existieren.– KI-Abos: Abos für ChatGPT oder Claude sind gelöst, aber niemand nutzt sie, weil unklar ist, wo KI im Alltag konkret hilft und wie man damit arbeitet.– Website: Veraltet, unklar oder ohne erkennbaren Nutzen.– Google Ads: Nicht genutzt oder hohe Kosten ohne Überblick über Nutzen, Struktur und Optimierungspotenzial.– Google Unternehmensprofil: Nicht vorhanden, unvollständig oder ungepflegt, zum Beispiel mit nicht kommentierten Bewertungen.– Flut an repetitiven Arbeiten: Wiederkehrende Handgriffe, die Zeit fressen und sich vereinfachen oder automatisieren liessen.
Preis
Pauschal CHF 1'500.Wenn nach der ersten Stunde klar wird, dass ich keinen sinnvollen Beitrag leisten kann, kostet es nichts.Wenn wir am Ende des Tages noch Zeit übrig haben, kümmern wir uns um die nächste Baustelle oder nutzen die Zeit für einen ehrlichen Austausch über Unternehmerleben, Kosten, Ruhe und Verantwortung.
Überlastung entschärfen
Ausgangslage: Das Unternehmen hat einen Ressourcenengpass,
– weil zukunftsweisende Projekte wie der Launch einer neuen ERP-Software oder eines neuen Online-Shops anstehen, die Mitarbeitenden aber mit dem Tagesgeschäft ausgelastet sind,
– weil eine Person ausgefallen ist,
– weil ein Umsatzsprung erreicht wurde,
– weil ein Unternehmen dazugekauft wurde,
– oder aufgrund ineffizienter Prozesse im Mahnwesen, der Buchhaltung oder der internen Zusammenarbeit.Mein Beitrag: Ich entlaste, indem ich auf Mandatsbasis
– alle Arbeiten eines Mitarbeitenden oder Teile davon übernehme,
– in den anstehenden Projekten mitwirke,
– oder die Leitung von Projekten übernehme, zum Beispiel im Bereich der Einführung effizienter und günstiger Software.Umfang und Preis: gemäss Offerte.
Kosten reduzieren
Ausgangslage: Die Ausgaben des Unternehmens müssen reduziert werden – weil die Preise unter Druck geraten, weil Sie den Verkauf des Unternehmens vorbereiten und höheren Gewinn ausweisen wollen, oder weil Sie schlichtweg nicht mehr bereit sind, die horrenden Kosten für externe Dienstleister unhinterfragt zu lassen.Mein Beitrag: Ich prüfe die Kostenbasis kritisch (bestehende Prozesse, Marketing, Dienstleister etc.) und zeige konkret auf, wo sich mit welchen Massnahmen wie viel Geld einsparen lässt – zum Beispiel durch Vereinfachung, günstigere IT-Tools oder Digitalisierung von Abläufen. Falls gewünscht, beteilige ich mich an der Umsetzung.Umfang und Preis: gemäss Offerte.
Liquiditätssituation verbessern
Ausgangslage: Das Unternehmen benötigt mehr Liquidität – um Investitionen oder Wachstum zu finanzieren, ausserordentliche Ausgaben zu decken oder schlichtweg mehr finanziellen Puffer zu haben.Mein Beitrag: Ich prüfe, ob überhaupt externe Liquidität notwendig ist, oder ob es einfachere Lösungen gibt. Danach kümmere ich mich um das Erstellen der Liquiditätsübersicht, die Evaluation der passenden Finanzierungsart, das strukturierte Aufbereiten der Finanzunterlagen, den banktauglichen Businessplan und die Verhandlung mit den Banken.Umfang und Preis: gemäss Offerte.
Die Fälle im Detail
– Fördergelder ... mehr lesen
– Akquise-Prüfung ... mehr lesen
– Kosten- und Prozessprüfung ... mehr lesen
– Google-Ads-Kostenbremse ... mehr lesen
– Betrugsprüfung ... mehr lesen
– Immobilienverkauf ... mehr lesen
Fördergelder
Ausgangslage: Eine Kindertagesstätte eröffnet eine neue Filiale und hat deshalb Anspruch auf Fördergelder in der Höhe von rund CHF 100'000. Der Kita-Inhaberin ist der Beantragungsprozess zu kompliziert und zu aufwändig.Mein Beitrag: Einlesen in die mir bis dahin unbekannte Thematik. Unterschriftsfertiges Vorbereiten aller Unterlagen für den Antrag (Standort-Jahresrechnung, Budget, Belegungsstatistiken usw.). Ausräumen von Unklarheiten direkt mit dem Geber der Fördergelder (Bundesamt für Sozialversicherungen).Resultat: Auszahlung der Fördergelder in vollem Umfang bei minimalem Aufwand für die Kita-Inhaberin.
Akquise-Prüfung
Ausgangslage: Ein KMU prüft die Akquise einer Konkurrentin mit 6 Standorten. Die Prüfung erweist sich als schwierig, da die Unterlagen (Jahresabschlüsse, Kostenstellenrechnungen, Planrechnungen usw.) chaotisch daherkommen und nicht ersichtlich ist, ob der geforderte Kaufpreis gerechtfertigt ist.Mein Beitrag: Pragmatische Aufarbeitung der erhaltenen Unterlagen, sodass die Aussagekraft gegeben ist, der Aufwand aber überschaubar bleibt. Einfordern der fehlenden Unterlagen bei der Verkäuferschaft sowie Konfrontation der Verkäuferschaft mit Inkonsistenzen. Aussprechen einer Empfehlung bezüglich des Kaufentscheids.Resultat: Es zeigt sich, dass die Konkurrentin stark überschuldet ist. Das KMU verwirft die Akquise des gesamten Unternehmens und übernimmt nur zwei rentable Standorte. Es verhindert damit die Übernahme eines überschuldeten Unternehmens – und konzentriert sich auf die zwei Standorte, die sich wirtschaftlich lohnen.
Kosten- und Prozessprüfung
Ausgangslage: Bei einem Handelsunternehmen mit 23 Angestellten stockt die Kommunikation zwischen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung. Der Verwaltungsrat vermutet operative Probleme, unnötige Kosten und strukturelle Schwächen. Die Geschäftsleitung beschwichtigt seit Jahren, ohne zu handeln. Dem Verwaltungsrat fehlen die operativen Detailkenntnisse, um die Geschäftsleitung faktenbasiert zu konfrontieren.Mein Beitrag: Temporäre Übernahme einer operativen Rolle in der Finanzabteilung. Parallel dazu Prüfung der Kosten, Prozesse und Personen – insbesondere der hohen Kosten für IT- und HR-Dienstleister.Resultat: Bericht an den Verwaltungsrat mit belastbaren Einsparungsmöglichkeiten von jährlich > CHF 300'000 sowie einer Beurteilung der Prozesse und Personen im Unternehmen.
Google-Ads-Kostenbremse
Ausgangslage: Die Inhaberin einer Kindertagesstätte will Werbeanzeigen via Google Ads schalten. Sie richtet den Google-Ads-Account selbstständig ein, sucht sich aufgrund fehlender Erfahrung dann trotzdem externe Hilfe. Sie erhält ein Angebot einer Agentur für das Einrichten und Verwalten der Werbeanzeigen von CHF 7'500 pro Jahr. Unsicher, ob dieser Preis fair ist, wendet sie sich an mich.Mein Beitrag: Pauschalofferte an die Kita-Inhaberin für ein professionelles Setup des Google-Ads-Accounts für CHF 2'500 (da der Verwaltungs- und Reportingaufwand bei Unternehmen wie Kitas vernachlässigbar ist, ist diese Dienstleistung in der Pauschalofferte inkludiert). Komplette Überarbeitung des bestehenden Google-Ads-Setups.Resultat: Monatliche Einsparungen von mehreren hundert Franken durch die Bereinigung fehlplatzierter Werbeanzeigen und teurer Google-Automatismen bei einmalig CHF 2'500 statt CHF 7'500 pro Jahr.
Betrugsprüfung
Ausgangslage: Der Inhaber eines Unternehmens verdächtigt seinen für die Finanzen zuständigen Mitinhaber des langjährigen Betruges – ihm fehlen jedoch die Buchhaltungs- und Finanzkenntnisse, um den Verdacht zu prüfen.Mein Beitrag: Dokumentation der Ausgangslage. Prüfung der Buchhaltungsunterlagen und Transaktionen der letzten 10 Jahre. Sammeln und Beurteilen der Indizien.Resultat: Bericht an den Inhaber mit den Indizien und der Beurteilung derselben. Keine Beweise für einen Betrug, doch Beweise für unsachgemässe Handhabung – und damit eine solide Grundlage für die Konfrontation des Mitinhabers.
Immobilienverkauf
Ausgangslage: Maklervertrag mit 1.0 % Provision auf den Verkaufswert bis CHF 2.5 Mio. und 33 % Beteiligung am Mehrerlös über CHF 2.5 Mio. Der Makler hat den Auftrag angenommen, aber keine Kapazität, ihn auszuführen.Mein Beitrag: Erstellen eines versandbereiten Verkaufsdossiers, Suchen von Interessenten, Erarbeiten der Preisverhandlungsstrategie, Vorbereiten der Korrespondenz und der Besichtigung inkl. aller relevanten Unterlagen.Resultat: Verkauf der Immobilie für CHF 2.85 Mio. ohne öffentliche Ausschreibung (-> Maklerprovision CHF 140'500). Der Makler kommuniziert mit den Interessenten und der späteren Käuferschaft, ist abgesehen davon aber komplett entlastet.
Die Rendite von Ruhe
Es braucht Grösse, einzugestehen, dass das Unternehmen immer wieder an denselben Punkten ansteht und dass der Status quo keine Zukunft hat.Doch es lohnt sich. Denn der Preis von ungelösten Problemen, Unordnung und Unruhe ist hoch:Neben dem Verlust von Geld, Zeit, Energie und Spass an der Arbeit sind zwischenmenschliche Spannungen, Stress, Fehlentscheidungen und verpasste Chancen die logischen Konsequenzen.Der Umkehrschluss: Gelöste Probleme, Ordnung und Ruhe haben eine Rendite, die weit über die finanziellen Ersparnisse hinausreicht. Die Hauptrendite ist Lebensqualität.
Weshalb ich das Problem verstehen kann
Von 2012 bis 2025 habe ich zwei KMU mitaufgebaut und geführt – von 0 auf über 40 Mitarbeitende, über CHF 20 Mio. Jahresumsatz und 5'000 m2 Fläche. Mit dem ersten Unternehmen haben wir Lebensmittel produziert und via Onlineshop verkauft, mit dem zweiten Unternehmen haben wir Immobilien entwickelt.

Ich war CFO und COO. Oder: Liquidität planen, Bankkredite beantragen, Kosten in allen Abteilungen kontrollieren, Jahresabschlüsse erstellen, Steuern optimieren, juristische Auseinandersetzungen führen, IT-Lösungen implementieren, Lieferanten und Behörden managen, Teams aufbauen und gleichzeitig das operative Geschäft am Laufen halten.Das Ganze war nur möglich, weil ich (abgesehen vom Leistungssport in den ersten Jahren) mein ganzes Leben ins Unternehmersein investiert habe – inklusive Abenden, Wochenenden und Ferien.

Was ich daraus gelernt habe
Wenngleich ich nicht gegen Einsatz, Verantwortung oder harte Arbeit bin: Ein grosser Teil dieser Belastung war nicht Ausdruck von gutem Unternehmertum, sondern Folge ungelöster Probleme, fehlender Strukturen, falscher Prioritäten und Themen, für die intern zu wenig Abstand oder Erfahrung vorhanden war.Und meine Geschichte ist kein Einzelfall. Nach meiner Zeit als Unternehmer habe ich eine Zwischenstation bei einem mittelgrossen Treuhand- und Unternehmensberater eingelegt. In diesem Jahr zeigte sich ein ähnliches Bild: Viele KMU verlieren enorme Energie mit ungelösten Problemen, ineffizienten Prozessen und dauernder operativer Überlastung – zum finanziellen, gesundheitlichen und menschlichen Schaden aller Beteiligten.
Was das für meine Arbeit bedeutet
Ich will echt entlasten und Ruhe ins Unternehmen bringen.Manchmal heisst das, ein klar abgegrenztes Thema vollständig zu übernehmen – zum Beispiel die Prüfung und Bereinigung einer Google-Ads-Kampagne, die Aufbereitung von Finanzunterlagen für eine Bank oder die Reduktion unnötiger Dienstleisterkosten.Manchmal heisst es, in einer komplexeren Situation die Gesamtverantwortung zu übernehmen: Ordnung schaffen, Prioritäten klären, Beteiligte koordinieren, Entscheidungen vorbereiten und die Umsetzung vorantreiben.In beiden Fällen gilt: Der Unternehmer / Die Unternehmerin soll wissen, was läuft – sich aber nicht ständig selbst darum kümmern müssen.Und darin liegt der eigentliche Wert meiner Arbeit: Ein belastendes Thema wird so weit aus dem Alltag genommen, dass intern wieder Ruhe entsteht.
Ursachensuche
Konkrete unternehmerische Probleme und Blockaden zu lösen, ist mit Abstand und Erfahrung verhältnismässig einfach.Deutlich schwieriger ist es, die Ursachen hinter den Problemen zu verstehen – und sie zu beseitigen.Diesem Thema gehe ich hier nach – lose, in Form von kurzen Beobachtungen und längeren Überlegungen, ohne Vollständigkeitsanspruch.Nicht einverstanden? Etwas zu ergänzen? WhatsApp +41 77 293 02 44 oder E-Mail [email protected].
Inhalte
– Definition von Unordnung
– Definition von übermässiger Unordnung
– Symptome übermässiger Unordnung
– Ursachen übermässiger Unordnung
– – Keine Beseitigung von Unordnung
– – Die richtige Person am falschen Ort
– – Die falsche Person
– – Eine Person zu wenig
– – Unzuverlässige Partner
– – Zu wenig Outsourcing
– – Zu viel Outsourcing
– – Altlasten
– – Keine klaren, dokumentierten Prozesse
– – Dauerüberlastung
– – Zu wenig Abstand
– Wurzel aller übermässigen Unordnung
Definition von Unordnung
Unordnung: Ich fasse den Begriff hier weiter als üblich: Nicht nur das räumliche und organisatorische Durcheinander gehört dazu, sondern auch alles Unabgeschlossene – ungelöste Probleme, offene Pendenzen, aufgeschobene Entscheidungen.Unruhe: Nervös, getrieben, angespannt. Konzentration, kreatives Arbeiten und langfristiges Denken sind blockiert.Unordnung und Unruhe gehören eng zusammen: Was offen ist, bindet Aufmerksamkeit und erzeugt Unruhe. Wer unruhig ist, schafft es nicht, Ordnung herzustellen – weil Aufräumen und Systematisieren innere Ruhe voraussetzt. Ein sich selbst verstärkender Kreislauf.
Definition von übermässiger Unordnung
Es geht hier nicht um temporäre Unordnung und temporäre Unruhe.Temporär lassen sich Unordnung und Unruhe nicht verhindern – und das sollten sie auch nicht.Jede Veränderung erzeugt zuerst Unordnung: eine neue Software, ein neuer Mitarbeiter, ein Umsatzsprung, ein Auftrag, der grösser ist als alles Bisherige. Und Unruhe ist an manchen Stellen sogar nützlich: Sie zeigt an, dass etwas nicht stimmt, und setzt in Bewegung.Ein Unternehmen ohne jede Unordnung und Unruhe steht still – und fällt damit zurück, weil sich das Umfeld weiterbewegt.Problematisch sind Unordnung und Unruhe also nur im Übermass oder als Dauerzustand – wie immer im Leben entscheidet auch hier die Balance.
Symptome übermässiger Unordnung
Ab wann das Ausmass zu gross ist oder ein Dauerzustand vorliegt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Doch in der Regel hilft ein ehrlicher Blick nach innen – und ein Abgleich mit diesen typischen Symptomen:– Aufgaben werden an die verteilt, die gerade greifbar sind, nicht an die, die es können.– Wichtige Themen wie Personalgespräche und Lohnverhandlungen werden monatelang verschoben oder gar nie angegangen – immer mit derselben Begründung: "Ist gerade stressig."– Dieselben Fragen tauchen immer wieder auf, weil die Antwort nirgends festgehalten ist.– Fehler werden bemerkt, aber nicht behoben.– Die Person, die "es weiss" oder entscheiden muss, ist der Engpass für alles.– Neue Mitarbeitende verzweifeln, weil nichts dokumentiert ist. Alles wird mündlich überliefert. Vergisst man etwas, heisst es: "Das habe ich dir doch gesagt!"– Termine mit Kunden und Lieferanten werden verschoben oder fahrlässig unvorbereitet durchgeführt, weil intern nichts bereit ist.– Die Stimmung ist gereizt, Kleinigkeiten führen zu Konflikten.– Verbesserungsvorschläge kommen keine mehr – alle wissen, dass ohnehin keine Zeit dafür ist.
Ursachen übermässiger Unordnung
Keine Beseitigung von Unordnung
Wird nicht regelmässig in Ordnung investiert – ins Aufräumen und ins Aufsetzen von Systemen – ist Unordnung die logische Konsequenz.Denn ein Unternehmen ist ein dynamisches System: Das Umfeld verändert sich und es passieren Fehler. Ohne laufende Arbeit an der Ordnung bleibt die Unordnung liegen.Das scheint offensichtlich. Trotzdem habe ich in 14 Jahren kaum ein Unternehmen gesehen, in dem diesem simplen Grundsatz Rechnung getragen wurde.
Die richtige Person am falschen Ort
Inhalte folgen.
Die falsche Person
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Eine Person zu wenig
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Unzuverlässige Partner
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Zu wenig Outsourcing
Inhalte folgen.
Zu viel Outsourcing
Inhalte folgen.
Altlasten
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Keine klaren, dokumentierten Prozesse
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Dauerüberlastung
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Zu wenig Abstand
Inhalte folgen.
Wurzel aller übermässigen Unordnung
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Kein Berater
Ich zeige nicht nur neue Optionen auf, sondern ich entlaste, indem ich umsetze.Ich verkaufe nicht Stunden, sondern löse unternehmerische Probleme.
Kein Verkäufer
Falls ich nicht helfen kann, teile ich dies klar mit. Falls ich helfen kann, sende ich eine Offerte. Ich schwatze weder Leistungen auf, noch arbeite ich mit intransparenten Abrechnungsmodellen.Wann ich ablehne: Keine Übereinstimmung bei den Werten, ich habe keine Kapazität, ich habe zu wenig Wissen, das KMU hat mehr als 80 Mitarbeitende.
Keine Abhängigkeit
Mein Angebot basiert immer auf kurzfristigen Interventionen – keine wiederkehrenden Kosten und keine künstliche Bindung. Ich komme, löse ein konkretes Problem und gehe wieder.
Fokus
Ich arbeite an maximal 3 Projekten parallel, oft auch nur an einem. Deshalb kann ich effizienter, kreativer und engagierter arbeiten als klassische Dienstleister, die selber in einer Flut parallel laufender Projekte ertrinken.
Digital
Bereits bei meiner ersten Gründung im Jahr 2012 war die Digitalisierung so weit fortgeschritten, dass wir das Unternehmen mit digitalen Werkzeugen führen konnten – und zwar ohne jegliche externe Hilfe.Ich kenne Unternehmertum deshalb nur digitalisiert, denke seit jeher digital und habe Erfahrung in der Implementierung und Anwendung von modernen, einfachen und sehr günstigen IT-Lösungen wie Odoo.
1 Mal pro Woche nehme ich mir Zeit, um mit interessierten Personen Gedanken zu KMU, Kosten, Organisation, Entlastung oder digitalen Werkzeugen auszutauschen.Egal ob aktiver Unternehmer, Verwaltungsrat, Inhaber oder aus einem anderen Grund interessiert: Ich freue mich über gute 1:1-Gespräche in einem der vielen Cafés von Olten. Ehrlicher Austausch, kein Verkaufsgespräch. 60 bis 90 Minuten. Kostenlos.Zudem biete ich kurze Praxisinputs für KMU-Verbände, Unternehmergruppen und lokale Netzwerke an. Der Fokus liegt auf praktischen Beobachtungen aus 13 Jahren Unternehmertum und 1 Jahr Treuhand: Kosten, Liquidität, operative Überlastung, Dienstleister, Digitalisierung, falsche Prioritäten und ungelöste Probleme. Mögliches Thema: Wo KMU unnötig Geld, Zeit und Ruhe verlieren – und wie man es pragmatisch stoppt.20 bis 30 Minuten Praxisinput. Danach 1 Stunde Zeit für Gespräche. Kostenlos. Ohne Verkaufspräsentation.Anmeldung via WhatsApp oder E-Mail.
Kontakt
Beschreiben Sie Ihre Situation via Formular, E-Mail oder WhatsApp. Eine grobe Schilderung reicht.Ich prüfe, ob ich einen sinnvollen Beitrag leisten kann. Falls ja, besprechen wir den nächsten Schritt. Falls nein, sage ich das klar.E-Mail senden: [email protected]
WhatsApp öffnen: +41 77 293 02 44